Seifenblasenplatzen

Im letzten Jahr musste Chemnitz viel aushalten. Ja und schon schießen beinahe jedem von uns diverse Bilder und Erinnerungen durch den Kopf.

Hohe Reden wurden geschwungen, Nächte durchdiskutiert und verbal die Welt verbessert.

Es wurde viel gewünscht, geredet und vor allem gemeckert. Ein stetiger Wechsel aus Hoffnung und Enttäuschung. Dabei vergisst man oft, über den eigenen Tellerrand zu schauen, oder wie wir sagen – die eigene Seifenblase zerplatzen zu lassen. Was passiert hier außerhalb der braunen Schlagzeilen aus den Nachrichten-Apps?

Deshalb haben wir euch in den vergangenen Monaten auf Instagram Menschen vorgestellt, deren Ideen zu Taten geworden sind, die Stadt bewegen und Menschen zusammenbringen. Hier findet ihr nun über jedes der Projekte einen ausführlichen Artikel. Viel Spaß! 🙂 

Bild und Text: Katha von Sterni

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Bunte Erde
Der interkulturelle Garten
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Die Buntmacherinnen
Parteineutraler Wahlkampf für die Demokratie
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Das Horizont Magazin
Es gibt so viele Geschichten die erzählt werden wollen
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Die Bordsteinlobby
Freie Kultur offen legen

Wieso RABBAZ?

Bild: Katha von Sterni
 
Der Begriff „RABBAZ“ findet sich im sächsischen Sprachgebrauch und wird eigentlich „Rabatz“ geschrieben. Uns hat aber unsere eigene Schreibweise besser gefallen, außerdem wollen wir keinesfalls mit einem gewissen Spielzeugladen verwechselt werden.
 
„Rabatz“ steht im Duden unter der Definition „lärmendes Treiben; Krawall“. Im Polnischen heißt rąbać laut Duden „schlagen, hauen“, Google-Translate legt sogar eins drauf uns übersetzt es unter anderem mit „hacken“. Gut, so weit wollen wir nicht gehen, wobei – vielleicht ein bisschen. Wir haben dieses Wort in einer Art Wörterbuch für sächsische Wendungen gefunden und fanden es ganz treffend für das, was wir vorhaben.
 
Wir wollen aber auf niemandem „herumhacken“, sondern eher auf Themen einhacken, die uns junge Menschen in Chemnitz und generell betreffen. Wir wollen mit unseren Worten Lärm und Krawall machen, damit die fast 11.000 Stimmen, die es an unserer Universität gibt, aufhorchen und selbst gehört werden. Wir wollen den jungen Menschen in Chemnitz eine Haltung und ein Gesicht geben.
 
RABBAZ ist eine Plattform für junge Schreiber*innen und Künstler*innen, auf der sie sich frei auszudrücken können – frei von Hass und Hetze. Wir sind uns sicher, dass es sie gibt, die jungen Stimmen dieser Stadt, die etwas zu sagen haben. And here it is: euer Platz zum toben und schreien aber auch, um es mit den Worten unseres lokalprominenten Matthias Schweighöfer zu sagen: „lachen, weinen, tanzen (sic!)“

Was bisher geschah…

Bild: Diana Fetsch
 
Eine Mischung aus Menschen, die Bock auf was Verrücktes hatten und mehr oder weniger zufälligen Begegnungen führten zum ersten von der TU unabhängigen Druckerzeugnis von Studierenden, für Studierende und alle, die sich für junge Menschen in Chemnitz interessieren.
 
Wie bei fast allen ersten Malen war der Weg dahin holprig und herausfordernd und hat uns hin und wieder auch ein paar Mann sowie Frau gekostet. Das, was bisher rausgekommen ist, ist auch ganz bestimmt nicht perfekt und vollkommen. Wir haben aber schon einen nächsten Plan, den wir in Angriff nehmen: immer besser zu werden. Und dabei könnt ihr uns helfen, indem ihr uns auf unseren Social Media-Kanälen fleißig Feedback gebt oder noch besser: uns persönlich konfrontiert und euch in unsere Redaktion gesellt, vielleicht kommt ganz nebenbei die eine oder andere gute Schreibe dabei raus.
 
Wir treffen uns immer mittwochs um 18.30 im Thüringer Weg 9; Raum 013. Bis dann!