Die Kandidat*innen für die Senatswahl

Hier stellen wir Euch ganz exklusiv die Kandidat*innen für die Senatswahl vom 9. bis einschließlich 12. November vor, damit ihr wisst, wen ihr da eigentlich für euch entscheiden lasst.*

1. Wahlvorschlag: TUCunited

Ihre Ziele (Selbstbeschreibung):

1. Qualitätssicherung von Lehre und Studium – ob im Seminarraum oder digital: Die TU Chemnitz ist aktuell dabei, ein hochschulweites Qualitätssicherungssystem in Lehre und Studium zu schaffen. Dieses wird dann auch extern begutachtet, das ganze ist die Systemakkreditierung. Wir stehen dafür, dass hochschulweit transparent über das Verfahren informiert wird. Insbesondere liegt uns dabei eine starke studentische Beteiligung in allen Prozessen am Herzen. Es sind unseren Lehrveranstaltungen, unsere Studiengänge und unsere Zukunft! Gerade das letzte Semester hat gezeigt, dass Online-Lehre an sich kein Heilsbringer ist, sondern viel mehr für neue Probleme sorgt. Hier muss dringend viel mehr Unterstützung und eine Sensibilisierung der Lehrenden passieren, um auch im Digitalen eine hervorragende Lehre zu erreichen. Für euch!

***English Version***

1. Quality assurance of teaching and studies – whether in the seminar room or digitally: The TU Chemnitz is currently in the process of creating a university-wide quality assurance system in teaching and studies. This system will then be externally assessed, the whole thing is the system accreditation. We stand for the fact that university-wide transparent information about the procedure is provided. In particular, a strong student participation in all processes is important to us. It is our courses, our study programs and our future! The last semester in particular has shown that online teaching in itself is not a savior, but rather causes new problems. There is an urgent need for much more support and sensitization of teachers in order to achieve excellent teaching in the digital world as well. For you!

2. Bunte und offene Hochschule – klare Kante gegen Rassismus und Diskriminierung: Rassismus und Diskriminierung dürfen an unserer Hochschule keinen Platz haben. Dies gilt auch und insbesondere für Gremienbesetzungen, die durch den Senat durchgeführt werden. Hier werden wir jede Kandidat_in genau unter die Lupe nehmen und uns gegen Personen stellen, deren Positionen unsere offene und von Akzeptanz geprägte Universität bedrohen. Wir sind bunt und das muss auch so bleiben, dafür stehen wir als studentische Vertreter_innen im Senat. Diskriminierung ist keine Meinung!

***English Version***

2. Colorful and open university – Clear edge against racism and discrimination: Racism and discrimination must have no place at our university. This also and especially applies to the appointment of committees by the Senate. Here we will scrutinize every candidate and take a stand against persons whose positions threaten our open and accepting university. We are colorful and we must remain that way, that is what we stand for as student representatives in the Senate. Discrimination is not an opinion!

3. Studieren in der Pandemie – keine Nachteile aus Standby und Lockdown! Wie schon in der letzen Amtszeit, werden wir uns auch jetzt für euch und eure Interessen stark machen und da gab es einiges zu tun! Die Verlängerung der nicht-Anrechnung von Prüfungen, eine Absicherung eures BAföG Anspruchs in der coronabedingte Verlängerung eurer Studienzeit, Unterstützung der Lehrenden in der Herkules-Aufgabe „Onlinelehre“ usw. Diese Erfolge wollen wir nicht nur erhalten, sondern wir wollen mehr! Sichere Lernräumen auch in Pools und der Bibliothek, Schutz der Studierenden in Präsenzlehre und Prüfungen (Gesundheit und Privatsphäre!), Risikobewertung für Praktika und Co und vieles mehr. Wählt uns und startet mit dem Wissen ins nächste Studienjahr, dass wir wieder 120% geben werden. 

***English Version***

3. Studying in a pandemic – No disadvantages from standby and lockdown! As in the last term of office, we will stand up for you and your interests and there was a lot to do! The extension of the non-accreditation of exams, a protection of your BAföG entitlement in the corona-conditioned extension of your study time, support of the teachers in the Herculean task „online teaching“ etc. We not only want to maintain these successes, we want more! Safe learning rooms also in PC-Pools and the library, protection of students in presence teaching and examinations (health and privacy!), risk assessment for laboratory work workshop and much more. Vote for us and start the next academic year with the knowledge that we will give 120% again.

Das sind die Kandidat*innen:

Thomas Köhler: Ich werde daran arbeiten, dass die Uni weiterhin ein Ort ist an dem man gerne studiert. Ein Ort der für die Zukunft, die Kultur und die kommenden Monate der Unsicherheit gewappnet ist. Und natürlich ein Ort an dem man sich selber eine Zukunft mit solider Bildung und einem starken Kaffee aufbauen kann.

 Margreet Kneita: Mein Ziel ist es, die Uni als Ganzes näher zusammen zu bringen; oft genug arbeiten viele Seiten an der selben Sache, aber nicht zusammen. Der Weg zur Systemakkreditierung hat uns gezeigt, wie viel Potenzial in unseren Strukturen und besonders den Menschen dahinter steckt. Diese Kräfte und das Engagement zu bündeln wird uns nicht nur durch die Corona-Semester bringen, sondern wir werden gestärkt aus dieser schweren Zeit hervor gehen. 

Marius Hirschfeld: Die Pandemie darf nicht zum Nachteil für uns Studis werden. Daher werde ich weiter dafür kämpfen, dass der Senat die Probleme erkennt und studierendenfreundliche Lösungen beschließt (so wie letztes Semester die Annullierungsregelung für Prüfungen). Mit der anstehenden Rektor*innenwahl werden die Weichen für unsere Hochschule neu gestellt – hier werde ich für die Kandidat*in werben, die studentische Interessen am besten im Blick hat.

Florian Bauske:  Ich möchte mich dafür einsetzen, dass wir gemeinsam gut durch die Coronapandemie kommen und Studierende keine Nachteile erleiden müssen. Ich möchte mich außerdem für eine offene und familienfreundliche Uni einsetzen, die jeden Menschen gleich seiner Individualität bedingungslos unterstützt!

Maximilian Wende: Ich setze mich für ein buntes Campusleben statt chemnitz-graue Einöde ein. Soziales und politisches Engagement sollte ohne Nachteile auf den Studienverlauf möglich sein. Zudem braucht es studifreundlichere Prüfungsregelungen, denn von verpassten Fristen und datensammelwütigen Formularen profitiert keiner.

Fotos & Texte: TUCunited, Logo: Katharina Maigatter

2. Wahlvorschlag: Grüne Hochschulgruppe / Juso Hochschulgruppe

Die drei Kandidat*innen der Grünen Hochschulgruppe / Juso-Hochschulgruppe zusammen. Foto: Grüne Hochschulgruppe / Juso Hochschulgruppe

Sophie Scheurer-Clark (Informatik und Kommunikationswissenschaften, 1. Semester)

Wichtigstes Ziel: Programm Akkreditierung (Akkreditierung von Studiengängen)

Was will ich dafür tun? Wofür steht unsere Liste? Der Begriff Akkreditierung klingt vielleicht erstmal ziemlich abschreckend, aber wenn man sich durch die ganze Fachsprache durchkämpft eröffnen sich sehr großartige Ideen und Möglichkeiten. Ganz grundlegend können durch die Akkreditierung Studiengänge überarbeitet und verbessert werden, so werden beispielsweise die Arbeitslast der Module und der Zeitaufwand auf ein angebrachtes Niveau gesetzt. Durch die Akkreditierung von Studiengängen erreichen wir aber auch europaweit einheitliche Studiengänge, sodass der europäische Austausch von Studierenden gefördert und gestärkt wird und unsere Universität multikultureller wird, was mir vor allem als jemand die selbst aus zwei Kulturen kommt ein wichtiges Anliegen ist.

Franz Pietsch (Politikwissenschaft, 5. Semester)

Wichtigstes Ziel: Die Institutionalisierung von Nachhaltigkeit an unserer TU.

Was will ich dafür tun? Wofür steht unsere Liste? Um eine umweltfreundlichere Mensa zu erreichen, soll Müll systematisch reduziert werden. Bei der Entsorgung ist auf Mülltrennung in Bio-, Rest-, Kunststoff- und Papiermüll zu achten. Entsorgter Müll soll recycelt werden, damit ein schonender Umgang mit Ressourcen erreicht wird.

Cedric Löhmer (Europastudien, 5. Semester)

Wichtigstes Ziel: Eine inklusive und gerechte Hochschulpolitik.

Was will ich dafür tun? Wofür steht unsere Liste? Um mehr Inklusion an der Universität zu verwirklichen muss die Studierendenschaft auf dieses Thema sensibilisiert werden, der Stellenwert der „inklusiven Hochschule“ muss höher sein und Barrierefreiheit muss überall vorhanden sein. Das Ziel ist, das Studierende mit Beeinträchtigung eigenständig und ohne Probleme studieren können sowie am Studentenleben teilnehmen können.

Fotos, Logos und Texte: Grüne Hochschulgruppe / Juso Hochschulgruppe

3. Wahlvorschlag: Liberale Hochschulgruppe (LHG)

Ihre drei wichtigsten Ziele (Selbstbeschreibung):

1. Bewusstsein für die Einrichtung eines Medizinstudiums an der TU Chemnitz schaffen. Die TU soll sich, in Kooperation mit dem Klinikum Chemnitz, beim sächsischen Wissenschaftsministerium für die Etablierung eines Medizinstudiengangs einsetzen.

2. Unterstützung bei der Optimierung digitaler Lehre. Die aktuelle Lage hat viele Schwierigkeiten bei der Verlagerung der Lehrveranstaltungen vom Hörsaal in den Online-Room aufgezeigt. Diese müssen beseitigt werden, indem niemand mit den aufgetretenen Problemen allein gelassen wird.

3. Augen auf bei der Rektorwahl. Nächstes Jahr wird ein neuer Rektor oder eine neue Rektorin gewählt. Wir beteiligen uns konstruktiv bei der Wahl einer Person, die das beste für die Studierendenschaft erreichen will.

Die Kandidat*innen mit ihrem jeweils wichtigsten Anliegen:

Toni Brundisch (Master Pädagogik): Ich setze mich für eine Vermittlung von Studierenden ins höchste Gremium mit studentischer Beteiligung, dem Senat, ein. Eure wichtigen Themen und Angelegenheiten müssen im Senat erhört und diskutiert werden.

Michelle Schaaf (Master Informatik für Geistes- und Sozialwissenschaftler): Mit mir gibt es eine lebenswertere Hochschule für uns alle. Die Freiheit aller Studierenden im Studium und Hochschulleben müssen an oberster Stelle stehen.

Clemens Heydrich (Master Europäische Geschichte): Wir brauchen an der TU Chemnitz eine Transparenz bei den Drittmitteleinnahmen. Jeder Einzelne muss nachvollziehen können, welche Person und welches Unternehmen an der Finanzierung von Forschung und Lehre beteiligt sind.

David Kessler (Bachelor Politikwissenschaft): Wer seine Uni liebt, macht sie besser. Mit vollster Leidenschaft bringe ich mich in alle Debatten ein, um für Studierende die bestmöglichsten Lösungen zu finden.

Fotos, Texte und Logo: Liberale Hochschulgruppe Chemnitz

4. Wahlvorschlag: Daniel Richter (Promotion Informatik)

Daniel hat unsere Anfrage, bei der Kandidat*innenvorstellung teilzunehmen, abgelehnt. Weil er’s kann.

Ihr wollt mehr über die Hochschulwahlen wissen? Was, wie, wann und wieso gewählt wird, könnt ihr in diesem Beitrag nachlesen.

*Wir haben ganz bewusst die Fakultätsräte, die Kandidierenden für den erweiterten Senat sowie die Gleichstellungsbeauftragten weggelassen, da dies sonst zu viel geworden wäre. Listen mit allen Kandidierenden findet ihr hier.

Zusammenstellung: Julia Jesser

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